Gitta Sereny

Es wird einfach mal Zeit, die Quelle für eine ganz bestimmte Aussage von Gitta Sereny zu nennen. Die findet sich nämlich hier: https://archive.org/details/GittaSereny-AuschwitzWasNotAnExterminationCampTheTimes20010829 .
Der genaue Text findet sich in der PDF-Anlage, die über diesen Link direkt zu erreichen ist: https://ia600902.us.archive.org/25/items/GittaSereny-AuschwitzWasNotAnExterminationCampTheTimes20010829/2001-08-29%20-%20Gitta%20Sereny%20%27A%20terrible%20place%20-%20but%20it%20was%20not%20an%20extermination%20camp%27%20%28The%20Times%29.pdf .

Hier werden die wichtigsten Aussagen im Auszug eingestellt: Gitta_Sereny-1-OCR .
Dort lautet die wichtigste Aussage:

(Zitat Anfang): „Her ruthless desire to stick to the facts — that, say,
Auschwitz was not a “death camp” — has not always won her friends. She is particularly scathing about the identification of Hitler’s evil with the death of the Jews and only the Jews. She plores the use of the word “holocaust”, she says.“ (Zitat Ende)

Übersetzung mit deepl: „Ihr rücksichtsloser Wunsch, sich an den Fakten festzuhalten – dass z.B., Auschwitz kein „Todeslager“ war Lager“ war – hat ihr nicht immer Freunde Freunde gewonnen. Besonders scharf kritisiert sie die Identifizierung von Hitlers Bösem mit dem Tod der Juden und nur der Juden. Sie ärgert sich über die Verwendung des Wortes „Holocaust“, sagt sie.“ (Zitat Ende)

Hier geht es weiter: Gitta_Sereny-2_OCR .
Dort lautet die wichtigste Aussage:

(Zitat Anfang): „Sticking to the facts is the only way to avoid playing into the hands of people such as David Irving. “Untruth always matters,” she writes, “and not just because it is unnecessary to lie when so much terrible truth is available. Every falsification, every error, every slick rewrite job is an advantage to the neo-Nazis.” She is puzzled, too, by what she perceives as a reluctance to confront the truth by those who seem to have the most interest in it: “Why on earth have all these people who made Auschwitz into a sacred cow. . .
why didn’t they go and look at Treblinka [which was an extermination camp]? It was possible. There were survivors alive when all this started. Nobody did. It was an almost pathological concentration on this one place. A terrible place — but it was not an extermination camp.” Then she <sighs; and suddenly the fierce- ; ness leaves her. “The distinctions are important,” she says more quitetly. “But — death is death.” (Zitat Ende)“

Übersetzung mit deepl: „Sich an die Fakten zu halten ist der einzige Weg
um zu vermeiden, dass man Leuten wie David Irving in die Hände spielt. „Die Unwahrheit ist immer wichtig“, schreibt sie, „und das nicht nur, weil es unnötig ist zu lügen, wenn so viel schreckliche Wahrheit vorhanden ist. Jede Fälschung, jeder Fehler, jede geschickte Umschreibung ist ein Vorteil für die Neonazis.“ Sie ist auch verwirrt über das, was sie als Widerwillen gegen die Wahrheit empfindet von denen, die anscheinend das größte Interesse daran haben: „Warum in aller Welt haben all die Leute, die Auschwitz zu einer heiligen Kuh gemacht haben, . . Warum haben sie sich nicht Treblinka [das ein Vernichtungslager war] angeschaut? Es war möglich. Es gab Überlebende, die noch lebten, als das alles begann. Niemand tat es. Es war eine fast pathologische Konzentration auf diesen einen Ort. Ein schrecklicher Ort – aber es war kein Vernichtungslager.“ Dann <seufzt sie; und plötzlich verlässt die Heftigkeit sie. „Die Unterscheidungen sind wichtig“, sagt sie ruhiger. „Aber – Tod ist Tod.“ (Zitat Ende)

Last es auf Euch wirken und lest den ganzen Artikel.

Sicherheitskopie: https://web.archive.org/web/20240320155836/https://sonnenspiegel.eu/psychologie/auschwitz60.html

 

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