Bettina Raddatz: Eine unvergessene Aufklärerin aus der Verwaltung!

Dumme Menschen lesen ihre Bücher als Krimis! Das kann man natürlich auch machen, nur entgeht solchen Lesern, wo es im Staate kneift!

Bei „Papa-Staat“ werden vornehmlich die dritte und vierte Garnitur befördert, weil sich die am besten gängeln lassen!
Wenn diese Typen dann auch noch gute Schauspieler sind, dann steht deren Karriere nichts mehr im Wege!

Hier findet sich das komplette Werk von Frau Raddatz:

Fangt doch mal mit diesem Buch an:

Es war ganz einfach, Frau Raddatz zu bitten, sich mal den „Fall Oliver Stolz“ anzuschauen. Sie begriff den Zusammenhang sofort!
Leider kam es nicht dazu, weil sie sich krankheitshalber schonen mußte.

Es war mir ein großes Vergnügen, ihre Werke zu scannen und ins Netz zu stellen.

Ohne das die Autorin den Superhelden Oliver Stolz kannte, hat sie nebenbei eine sehr genaue Charakterstudie über den Typen erstellt.
Die gesetzlich zulässige Zitiermöglichkeit habe ich damals ausgenutzt, um auf den Superhelden  hinzuweisen.
Das passierte hier:

Dort:
Henning von Stosch
Mühlenstraße 5
25421 Pinneberg

Landrat Stolz: Eine zutreffende Charakterstudie!
Als wehrhaftes Opfer eines unfähigen Landrates bleiben mir nur noch Buchstaben, um mich gegen die kriminellen Machenschaften dieses Typen zu wehren.

Der Typ und alle seine Helfershelfer gehören an den Pranger. Irgendwann gehören die dann unter Verweigerung von Übergangsgeldern und / oder Pensionen aus dem öffentlichen Dienst entfernt!

Warum wende ich keine Gewalt an?
Da gibt es eine einfache Antwort:

  • Ich bin einfach nicht so blöde wie seinerzeit die Bader-Meinhoff-Verbrecher, die dafür verantwortlich zu machen sind, daß die Bundesrepublik über mindestens vierzig Jahre völlig reformunfähig gehalten werden konnte!

Und die blöden Deutschen (Schlafschaafe nach Oliver Janich) haben es natürlich nicht gemerkt.

Nicht mal die Beschimpfung dieses Typen mit eindeutig beleidigenden Bezeichnungen führte zu einer Anzeige mit anschließender Aufarbeitung durch die Staatsanwaltschaft.

Jetzt gibt es eine Waffe, gegen die sich auch ein krimineller Landrat nicht wehren kann und das ist HOHN und SPOTT!

Ich habe eine Charakterstudie über den amtierenden Landrat Oliver Stolzi, Kreis Pinneberg, gefunden, die so zutreffend ist, daß ich in der PDF-Anlage daraus eine Leseprobe beifüge.

Bitte beachten: Auf der Seite 30 der PDF-Datei steht deutlich, daß die Autorin ihre Beschreibung als Roman verfaßt hat und Namen und Handlungen frei erfunden hat. Jede Übereinstimmung mit lebenden Personen wird ausdrücklich ausgeschlossen!
Auf Seite 32 der PDF-Datei steht dann aber ausdrücklich: „Aber authentischere Schilderungen der Vorgänge in den Schaltzentren der Macht werden sich kaum finden.“
Das ist deutlich, denn die Autorin hat sich beruflich über viele Jahre in der unmittelbaren Nähe dieser Schaltzentren aufgehalten.

  • Auf Seite 33 der PDF-Datei ist dann zu lesen: „In ihrem Roman beschreibt sie die Menschen, die jene Politik machen, deren Auswirkungen wir täglich zu spüren bekommen: Kühl kalkulierende Manager der Macht, Politiker mit menschlichem Gesicht und vom Ehrgeiz getriebene Männer und Frauen ohne Skrupel.“

Und das paßt alles, auch ohne Zustimmung der Autorin, auf Oliver Stolz, den noch immer amtierenden Landrat des Kreises Pinneberg!

Das ist meine klare Meinung und im Folgenden werde ich darlegen, warum ich damit Recht habe.
Es ist fast so, als habe die Autorin gewußt, daß ihr Buch eines Tages gebraucht wird, um die Charaktermängel eines bestimmten Politikers exzellent aufdecken zu können.

Mein Vergleich ist natürlich zutreffend, denn alle Welt hat lange begriffen, daß Menschen nur dann als Politiker Erfolg haben können, wenn sie so wenig Eigenschaften haben, daß sie jederzeit austauschbar sind, ohne daß es dem Wahlvolk auffällt!

Meine Leseprobe endet mit der Seite 33. Der Kauf des Buches wird ausdrücklich empfohlen. Der Roman hat ein überraschendes Ende. Das gehört sich auch für einen guten Roman.

In der Beschreibung geht es immer um die Romanfigur Uwe Stein, dessen Charaktereigenschaften seine Wahl zum Ministerpräsidenten sichern sollen. Aber es gibt zwei verschiedene Uwe Stein (Oliver Stolz). Die Person, die gewählt worden ist und die Person, die unter keinen Umständen hätte gewählt werden dürfen.

Schauen wir uns den zukünftigen Ministerpräsidenten oder amtierenden Landrat an. Die Charaktereigenschaften sind typisch für Stolzi. Genau so stelle ich ihn mir vor:

  • Seite 10: Eine der unangenehmsten Eigenschaften von Uwe Stein war die Fähigkeit, plötzlich mitten im Raum zu stehen. Jovial lächelnd, mit Augen, die nicht mitlächelten, machte er die Runde, schüttelte Hände.
  • Seite 13: Stein kommentierte seine Bemerkung nicht, blickte ihn an, mit einem Blick, den Wagner inzwischen zur Genüge kannte und der ihm Angst machte. Niemals zuvor hatte er vor einem Vorgesetzten Angst gehabt, mit Stein hatte sich das geändert. (Es geht um den Wahlkampfleiter Wagner)
  • Seite 14: Dann brachte Stein das Wort auf den Parteivorsitzenden Alfred Bitter, bezeichnete ihn als Lehrmeister, Mentor und Freund, gab vor nachzudenken und stellte den „Freund“ an die erste Stelle. Er klang überzeugend. Niemand im Raum – außer Wagner – wusste von dem erbitterten Krieg, den die beiden gegeneinander führten und der in den letzten Wochen an Intensität zugenommen hatte.
  • Seite 15: Stein war geschickt, bezog immer wieder die Journalisten mit ein. Er war ein Kommunikationsgenie, gab den Menschen das Gefühl, sich für sie zu interessieren, obwohl das Gegenteil der Fall war.
  • Seite 17: Sein Lächeln war eine sichere Burg, in der Stein Unterschlupf fand. Niemand außer Wagner bemerkte, dass der Politiker sich nicht wohl in seiner Haut fühlte.
  • Seite 18, es geht um die Fragen einer Journalistin, die fragt, warum die Gattin von Herrn Stein praktisch unsichtbar ist: Stein ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Das war eine seiner vielen Stärken, die ihn in kurzer Zeit so weit nach oben gebracht hatte.
  • Seite 21: Stein lästerte noch ein wenig. Er konnte erstaunlich zynisch sein und lachte am lautesten über seine eigenen Ausfälle.
  • Seite 22, es geht um die Ehefrau von Uwe Stein, die Opfer seiner Gewalt wird: Wenn sie den Ellenbogen belastete, schoss spitzer Schmerz in die Schulter.
  • Seite 23, es geht wieder um die Ehefrau von Uwe Stein, die mit den Nachbarn nicht „warm“ wird: Aber sie strahlte etwas aus, das die Nachbarn auf Abstand hielt. „Es ist besser so“, hatte Uwe gesagt, „besser für uns beide.“
  • Seite 25: Manchmal, wenn er sich unbeobachtet fühlte, hatte er einen tieftraurigen Blick.
  • Seite 27, es geht um eine Erkenntnis der Ehefrau von Uwe Stein die nach 40 Tagen Ehe über sie hereinbrach: Uwe stand vor ihr mit einem Gesicht, das sie nicht kannte. „Du Schlampe, du blöde! Pass gefälligst auf!“
  • Seite 28: Wut verschaffte ihm ein zweites Gesicht.
  • Seite 30: Erneut strafte er sie mit Schweigen.

So geht es weiter und die Beschreibungen werden typischer und typischer. Da eine zu lange Aufzählung langweilig wird, endet hier meine Liste. Es lohnt sich das Buch ganz zu lesen. Oliver Stolz wird exzellent beschrieben, eben einfach wie ein völlig austauschbarer Politiker mit zwei Gesichtern. Dem strahlenden Gesicht für das (dumme) Wahlvolk und das wirkliche Gesicht für die Wenigen, die es zu Gesicht bekommen haben und es begriffen haben.

Oliver Stolz wird politisch untergehen. Das läßt sich gar nicht mehr verhindern. Je länger sein Sturz hinausgezögert werden kann umso mehr (kriminelle) Personen wird er mitreißen. 

Quelle der Leseprobe: Bettina Raddatz: Der Spitzenkandidat, 2011, braumüller, ISBN: 978-3-99299-045-6.

http://bettina-raddatz.de/

(Zitat Ende)

Hier geht es zur Leseprobe: https://archive.org/download/LandratStolzCharakterstudie/SpitzenkandidatRaddatzLeseprobe.pdf

 

Sicherheitskopie: https://archive.ph/9M02c 

 

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