Die Seite über die Frauen wurde ergänzt:
Titel: Frauen!
URL: https://sonnenspiegel.eu/frauen
Ihr findet dort jetzt auch diese Ergänzung:
Frauen, schaut auch hier rein:
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- Titel: Karl Miedbrodt: Ein Deutscher fand zurück
- URL: https://archive.org/details/sonnenspiegel93
- Hinweis: Das Buch stammt aus einen „echten Nazi-Verlag“! Man muß im III. Reich unbedingt die „Unwissenden und die Täter“ unterscheiden!
Dort in html-Text:
Für Frauen soll noch eine „Ungerechtigkeit“ aufgezeigt werden.
Ab Seite 23 wird ein Gespräch des Mannes mit einer Frau in Frankreich beschrieben, die ihn gerne in Besitz nehmen möchte; nur bleibt er doch nicht!
Auf der Seite fragt sie ihn, ob er immer treu gewesen ist. Die Antwort lautet nein.
Auf der Seite 46 wird die „Treue der Frauen“ erklärt. Aber auf der Seite 36 geht es los.
Die Tochter denkt über das Leben der Mutter und ihr eigenes Leben nach. Dabei erinnert sie sich auf der Seite 39 auch an ihre bisherigen Erfahrungen mit Männern (Zitat Anfang): „Anna denkt an die Männer ihrer Bekanntschaft und an das, was sie Liebe genannt haben. Keiner dieser Männer würde die verpflichtende Treue der Mutter verdienen. Was muß da der Vater für ein Mann sein? (Zitat Ende)
Seite 42 (Zitat Anfang): „Die Blicke der beiden Frauen suchen sich. Anna sieht in den Augen der Mutter wieder das Leuchten, das während der langen Jahre ihres schweren Lebenskampfes nie verloschen ist. Es wird ihr leicht ums Herz. (Zitat Ende)
Seite 44 (Zitat Anfang): „Hast du den Vater nicht an deiner Seite halten können?“
„Nein!“
Die Mutter sieht in die erstaunten und fragenden Augen der Tochter. Erklärend fügt sie hinzu:
„So sehr ich es auch wünschte, so angstvoll und bange ich auch die Zukunft für ihn und mich gesehen habe, ich mußte ihn doch gehen lassen. Wie die Frau ihren Mann nicht zurückhält, wenn er als Bergmann in den Schacht fährt oder das Vaterland verteidigt, so wenig durfte ich deinen Vater halten.“ (Zitat Ende)
Man beachte unbedingt Seite 45, auf der der „Sinn des Buches“ mit sehr eindrucksvollen Worten erklärt wird (Zitat Anfang): „Nur so kannst du die Kraft der Bewegung begreifen, die heute über alle widerstrebenden Mächte gesiegt hat. Hinter den Kämpfen der Männer und ihrem Willem zum Sieg, der sie immer wieder von der Seite ihrer Frauen ins Ungewisse riß, standen liebende und treue Frauen und Bräute. Das Wissen um diese Treue hat diese Männer in ihrem siegenden Willen zusammengeschweißt und endlich zum Ziele geführt.“ (Zitat Ende)
Auf der Seite 46 wird der Unterschied zwischen Männern und Frauen deutlich (Zitat Anfang): „Anna glaubt die Mutter zu begreifen. Sie ist ihr das lebendige Beispiel dieser Kraft. Aber noch eines will sie wissen:
„Und was ist mit der Treue des Mannes?“
„Welche Treue meinst du?“
„Die zur Frau.“
Das Gesicht der Mutter wird um einen Grad ernster und um ihren Mund zuckt es wie ein Vorwurf, ihre Stimme ist trocken, als lehne sie diese Frage der Tochter ab. Sie antwortet:
„Was ist das für eine Frage? Seit wann lügst du, weil der andere lügt? Seit wann machst du dein Verhalten anhängig von dem Verhalten der anderen? Merk dir, es gibt keine Treue um Treue! Sondern es gibt nur die eine Treue, die nicht fordert, die sich selbst genügt. Das ist die Treue der Frau zum Mann und die des Mannes zu seiner Aufgabe. Wer in der Treue ein Rückversicherungsgeschäft versteht, tut besser daran, sich selbst als Geschäftsposten in dieses Konto einzusetzen, dann hat er wenigstens das Vergnügen, unter seiner eigenen Null eine gleiche Null schreiben zu können; den Wert der Treue wird er so nicht finden.“ (Zitat Ende)

