Ernährung IST EIN UNVERZICHTBARER BESTANDTEIL der Gesundheit!

In diesem Blog habe ich Herrn Sommers und seine Netzseite www.leidenschaft-brot.de schon  mehrfach erwähnt!

    • Der aus seinem Wissen gezogene Vorteil ist bereits sehr groß und rechtfertigt jeden von mir zu leistenden Aufwand!
    • Herr Sommers  hat mir gegenüber oft mit dem Kopf geschüttelt, wenn ich etwas „nicht ganz Richtiges“ geäußert habe!
        • Dann hat er mich NIE DUMM STERBEN LASSEN, sondern hat mir immer (wenn Zeit war) sehr viel Boden unter die Füße  geschaufelt!
            • Dann kann es durchaus etwas gedauert haben, bis ich es begriffen und ausprobiert hatte, oder es ausprobiert hatte um es auf diesem Wege zu begreifen!
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        • Auf Märkten werden Kunden IMMER ZUERST BEDIENT!
        • UNTERHALTUNGEN kommen erst danach!
        • Und das ist richtig so!
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    • Immer habe ich zugehört, weil ich genau wußte: Ich habe weitere Kenntnisse als andere Leute, aber ich bin KEIN GOTT!
    • Deshalb habe ich auch nie auf meine Meinung bestanden!
        • Ich wußte auch sehr genau, daß ich immer noch „ziemlich viel Dreck im Körper und „AUF DER SEELE“ mitschleppte!
        • Dieser Dreck fliegt unter Anwendung von „Ratschlägen von Herrn Sommers“ zunehmend raus!
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    • Mein Ratschlag lautet:
    • Probiert einfach aus, was Herr Sommer  und seine Frau sagen!
    • „DIE BEIDEN“ hatten bei mir immer Recht!
    • Deshalb verbreite ich auch immer wieder das neueste Buch von Herrn Sommers, das es hier zu kaufen gibt (Ich habe auch schon ein paar Exemplare verschenkt!!):
    • Die neueste Rundmail von Herrn Sommers gibt es hier:
    • https://116086.seu2.cleverreach.com/m/16939831/796942-616cdd9f168c59a47e8ee16b75e36eb62131115a46c5b40bf580182b5a1348e1d6d64da9552e13e900d69323e6931ea1
    • Es geht dort darum, die Grundlagen einer Unterhaltung aufzuzeigen, damit Gesprächspartner wissen, daß sie sich gegenseitig verstehen und nicht von „Äpfeln und Birnen“ sprechen, ohne es zu  merken!

 

Am 22. März werde ich vormittags beim Frühlingsmarkt am Cafe Langes Tannen in Uetersen sein.
Wenn Ihr Euch mit mir unterhalten wollt, könnt ihr das einfach tun.

So sehe ich aus, nur ist der Bart ab: https://www.bitchute.com/video/XK5fVaokFkZe

Hier kommt der Text der Mail, damit er für die automatische Übersetzung zur Verfügung steht. Anpassungen an die englische Übersetzung WURDEN NICHT VORGEMOMMEN!

(Zitat Anfang): „Über was reden wir reden wir eigentlich?

Mir fällt immer wieder auf, vor allem in persönlichen Diskussionen, wenn es um die Ernährung geht, dass Missverständnisse entstehen.  Ganz einfach, weil nicht klar ist, über was eigentlich geredet wird.

Am deutlichsten zeigte es die Diskussion über „den Weizen“ in den letzten Jahren. Ich bin Ernährungsberater und Getreideexperte. Ich bin mit auf den Feldern, auf denen das Getreide gedeiht. Bekomme es aus dem Drusch (Ernte), mahle es, siebe es, verarbeite es mit meinen Sauerteigen zu köstlichen und gesunden Lebensmitteln. Ich denke also, ich weiß, über was ich rede. Trotzdem gibt es immer wieder Animositäten, wenn ich auf Menschen treffe, die mir andeuten, dass sie sich ja auch mit Ernährung beschäftigen. Oft ist die Eingangsfrage: „Haben Sie etwas ohne Weizen?“, auch gern genommen: „Haben Sie glutenfreie Produkte?“. Hinterfrage ich diese Fragen, wird es oft wirr. Ich möchte das hier jetzt nicht weiter ausführen, nur dass oft vermeintliche Studien, Erkenntnisse oder einfache Annahmen behaupten, der Weizen beinhalte ja diese oder jene Stoffe, sei überzüchtet, usw. Ich frage dann, von welchem Weizen überhaupt geredet wird. Wenn das Gespräch dann nicht frostig beendet wird, kommt meist die Antwort: „Der moderne, hochgezüchtete Weizen, da sind ja so viele unnatürliche Stoffe drin“, wahlweise: „Der ist ja genverändert“. Geduldig erkläre ich, dass gentechnisch veränderte Lebensmittel in der EU nicht zugelassen sind, und dass es sehr gute, Allergiker freundliche Weizenzüchtungen gibt. Dann eskaliert das Gespräch meist.

Gerade wieder ein Interview in einer großen Tageszeitung mit einer Ernährungsmedizinerin die sich mit Darmbeschwerden befasst gelesen: „der hochgezüchtete Weizen“ eine völlig undifferenzierte Annahme.

Doch über was haben wir hier eigentlich geredet?

Über das Getreide (Feld), das Korn (geerntet), das Mehl (in welcher Art gemahlen), das Brot (in welcher Weise zubereitet)?

In jeder dieser Stufen des Lebewesens Getreide, hin zur Zubereitung zu einem Lebensmittel, hat es völlig unterschiedliche Eigenschaften.

Das Getreidekorn am Halm weist vor der Ernte völlig eigene Eigenschaften auf. Es ist vor allem damit beschäftigt, reif zu werden. Aber auf dem Weg dahin muss es sich gegen Fraßfeinde, Hitze (oder Kälte-) Stress, UV-Strahlen und zu wenig oder zu viel Feuchtigkeit wehren. Als direktes Lebensmittel ist das Korn eher ungeeignet. Es gibt die Möglichkeit, die Körner gründlich zu zerkauen, damit die Enzyme des Speichels Nährstoffe herauslösen können. Bei Körnern die, wie die meisten ursprünglichen Getreide, noch durch den Spelz geschützt werden, bestimmt kein kulinarischer Genuss.

Ist das Korn abgedroschen, weil es reif ist, beginnen die Enzyme zu arbeiten (haben sie auch vorher schon). Der neue Entwicklungszyklus muss in Gang gebracht werden, die Keimung ausgelöst, sich auf die Photosynthese vorbereitet werden, also auf die eigenständige Energieversorgung, unabhängig vom Stärkekörper, der absehbar erschöpft ist. Hier kann man tatsächlich schon von einem tauglichen Lebensmittel sprechen. Aber erst, wenn die Keimung in vollem Gang ist. Dann nämlich sind die Fraßgifte, die die Pflanze bildet, um sich vor Fraßfeinden zu schützen, weitestgehend abgebaut, der Spelz womöglich entfernt. In dieser Stufe ist das Getreide jedoch für die Lebensmittelindustrie ungeeignet. Es ist schlichtweg zu lebendig.

Da hat die Nahrungsmittelindustrie, speziell die Bäcker, natürlich etwas dagegen. Es wird erwartet, eine fest definierte Ausgangszutat geliefert zu bekommen. Das Lebewesen „Getreide“ kann doch nicht einfach machen, was es will. Also wird getrocknet, in riesigen Mahlstühlen in der Hochmüllerei bis zu feinsten Pudern gemahlen. Hauptsache, es ist kein Eigenleben mehr im Getreide. Dabei ist übrigens egal, ob es Auszugsmehle sind oder Vollkornmehle.

Schön, die Mehle stehen bereit, es soll Brot gebacken werden. Mehl, Hefen, Sauerteigmikroben, Teigreife, Backen unter großer Hitze (bei den Bäckern). Das Ergebnis ist die Scheibe Brot auf Ihrem Frühstücksteller. Aber auch hier muss man unterscheiden. Industriell gemahlene staubfeine Mehle; verschnitten, damit immer die gleichen Backeigenschaften gewährleistet sind. Verknetet mit Hochleistungshefen, bei kurzer Teigreife (hier geht es nur um das Aufgehen des Teiges), bei sehr hohen Temperaturen zum Brot verbacken. Oder aber es wird mit langsam gemahlenen, griffigen Mehlen, einem vitalen Sauerteig und sehr langer Teigreife (12-24 Std.) und sanften Temperaturen beim Backen das Brot bereitet.

Auf der einen Seite ein stark standardisiertes Industrielebensmittel (und es ist  egal, ob es vom Handwerksbäcker oder der Backindustrie kommt), auf der anderen eine traditionelle Zubereitung des Getreides, hin zu einem gesunden und bekömmlichen Lebensmittel.

Ich unterstelle jetzt mal, dass meine Diskussionspartner sich durchaus ernsthaft informiert haben, wo auch immer. Aber wenn sie sich mit mir über „den Weizen“ und seine negativen Folgen für die körperliche Gesundheit unterhalten, müssen sie sich die Frage gefallen lassen: „Worüber reden wir hier eigentlich?“

Diese Weizengeschichte soll stellvertretend für eine ganze Reihe von Beispielen stehen, die in der Ernährungsdiskussion falsch laufen.

Nehmen wir die Kohlenhydrate. Gehören Ballaststoffe dazu oder nicht (natürlich tun sie es)? Für die „Low Carb Fans“ aber nicht, sie rechnen diese einfach heraus.  Jetzt verschieben sich die Nährwerte praktischerweise zugunsten der Proteine. Ein Trick mit weitreichenden Folgen. Die Ballaststoffarmut in der Ernährung in Deutschland hat dramatische Folgen. Macht Fett fett? Aus diversen Studien weiß man, natürlich nicht. Trotzdem wird bei Diskussionen rund um die Ernährung auf den Fettgehalt verwiesen. Meist wird dann auch noch „wolkig“ hinterhergeschoben, dass es gute und schlechte Fette gibt. Immer wieder wird behauptet, Sport hilft beim Abnehmen. Möchten Sie abnehmen, müssen Sie mehr Sport treiben. Viele Menschen haben eine Abneigung gegen Sport (wenn sie ihn selbst betreiben müssen), keine Zeit dafür, Vereinsmeierei, die Klamotten, die Kosten, also wird kein Sport betrieben. Dabei ist „Sport“ der völlig falsche Begriff. Es geht darum, den Kreislauf zu fordern, den Grundumsatz zu steigern. Dazu braucht es Bewegung. Sicher ist Sport auch „Bewegung“, aber spazieren gehen, mit dem Hund Gassi gehen, die Brötchen mal mit dem Fahrrad holen usw., sind ebenfalls Bewegungen, die helfen den Kreislauf zu fordern.

Also reden wir doch mal über Bewegung, wie sie in Ihren Alltag integriert werden kann, bevor gleich der „Sport“ gefordert wird.

Es passiert leider viel zu oft (und das nicht nur in der Ernährung), dass sehr komplexe Sachverhalte stark verkürzt werden, um sie dann, passend zur Meinung, in den Raum zu stellen. Immer ärgerlich, wenn dann denen, die diese Taktik betreiben, sich jemand entgegenstellt, der gut informiert ist, nicht gleich über jedes Stöckchen springt, und kritisch nachfragt.

Ich hoffe, Sie verstehen, wenn ich frage: „Über was reden wir hier eigentlich?“ Eine Frage, die sich in vielen Lebenssituationen, in Diskussionen, beim Medienkonsum immer wieder lohnt zu stellen.

In diesem Sinne, fragen Sie!
Ihr
Andreas Sommers

(Zitat Ende)

Ich war schon immer so frech: https://archive.ph/XMnC6

 

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