Gustav Ruhland stört die Machenschaften der Geldverbrecher!

Gustav Ruhland ist lange tot. Er starb am 05. Januar 1914!
Sein Wissen und seine Forschungsergebnisse sind aber immer noch für die WELTVERBRECHER gefährlich. Deshalb holt ihn aus der Versenkung  raus, in der die WELTVERBRECHER ihn verschwinden lassen wollten!
Große Teile seines Wissens gibt es hier: https://archive.org/search?query=creator%3A%22Ruhland%2C+G.+%28Gustav%29%2C+1860-1914%22
Sein wichtigstes Werk ist das „System der politischen Ökonomie“, das es in der besser lesbaren Form hier gibt: https://archive.org/details/Geschichtszweifel41 .

Auf die Idee gekommen den Herrn Ruhland hier rauszustellen, hat mich das Blättern in diesem Buch gebracht:

Reiner Bischoff: Entmachtung der Hochfinanz
Demokratie Frieden Arbeit für alle Natur- und Kulturbewahrung sind möglich
Freiland
2002
2. verbesserte Auflage Juni 2002
Verlag FREILAND, D 24392 Süderbrarup, Am Thorsberg 5d
Alle Rechte beim Verlag

Dort befindet sich ab der Seite 172 die folgende HERAUSSTELLUNG DER ARBEIT VON HERRN RUHLAND (Zitat Anfang): „Am Ende werden wir einen Weltstaat, d. h. eine Weltdiktatur haben. George Orwell und Huxley haben mit ihren Romanen 1984 und Schöne neue Welt zu zeigen versucht, wie diese Zukunft aussehen könnte.
Wir befinden uns geradewegs auf dem Marsch dorthin.
Wir werden ihn kaum aufhalten können, wenn wir nicht bereinigend das Geld- und Bodenunrecht angehen.

Gustav Ruhlands Forschungsergebnisse
An dieser Stelle ist es passend, aus Gustav Ruhlands dreibändigem Werk System der politischen Ökonomie eine Textprobe herzusetzen. Seltsam, aber irgendwie bezeichnend ist, daß dieser bedeutende Mann heute in keinem Nachschlagewerk mehr vorkommt. Er war Professor der Nationalökonomie und hatte von Reichskanzler Otto von Bismarck einen ganz besonderen Auftrag erhalten: die Ursachen zu erforschen, weshalb so viele Völker untergegangen und aus der Weltgeschichte verschwunden sind. Daraus wurde eine Arbeit, die Ruhland jahrzehntelang in Anspruch nahm. Als entscheidender Grund stellte sich dabei etwas Altbekanntes heraus: der Kapitalismus. Im dritten Band seines Werkes schreibt Ruhland zusammenfassend (System der politischen Ökonomie. Puttkammer und Mühlbrandt, Berlin 1908, S. 297-299):

Der heute herrschende Kapitalismus in der Gesellschaft bedeutet ewigen Krieg. Jeder echte Kapitalist strebt, wie einst Cäsar, nach der Weltherrschaft. Das liegt begrifflich schon in der Unersättlichkeit seiner Habgier. Aus der stetig wachsenden Zahl der Welteroberer ergibt sich eine quadratisch wachsende Zahl wirtschaftlicher Konflikte, zunächst schon innerhalb der Familie, wo sich die Geschwister und Verwandten schamlos gegenseitig übervorteilen, dann innerhalb der Gemeinde, wo der Nachbar den Nachbarn um sein Vermögen bringt, dann innerhalb der Provinz und innerhalb des Staates in den tausend Formen des unlauteren Wettbewerbs, der Verleumdung, der Spekulation aller Art, bis zu den Streiks der Lohnarbeiter, dem vergifteten Kampfe der politischen Parteien und dem immer kostspieligeren Ringen der Staatsgewalt mit der rasch wachsenden Zahl von Verbrechern aller Art. Das alles trägt den verruchten Stempel der Friedlosigkeit und muß nach und nach aus dem Stadium des latenten Bürgerkrieges zum offenen Bruderkriege ausarten. Wo die kapitalistischen Welteroberer im Auslande neue Millionen zu gewinnen trachten, wissen sie in der Regel sehr geschickt ihre Erwerbsucht mit der Ehre und dem Ansehen der Nation, der sie angehören, zu verflechten. Deshalb werden hier so leicht wirtschaftliche Konflikte mit den Welteroberern anderer Nationalitäten oder Konflikte mit den Opfern ihrer Ausbeutung zu staatlichen kriegerischen Konflikten …
Die Kriege sind Lösungsversuche wirtschaftlicher Fragen in kapitalistischem Sinne. Namentlich die griechische Geschichte ist angefüllt mit blutigen Kämpfen um neue Märkte und neue Absatzwege für Handel und Industrie. Alle Schlachten der niedergehenden römischen Republik wurden geschlagen auf Befehl kapitalistischer Welteroberer.“
Und schon damals, im Jahr 1908, hat Gustav Ruhland vorhergesehen: „ Schauen wir in die Zukunft, so drohen vor allem die großen Entscheidungsschlachten zwischen den führenden Welthandelsstaaten Deutschland und England auf der einen Seite, Nord-Amerika und Japan auf der anderen Seite des Meeres, denen aber auch Kriege zwischen Deutschland und Nord- Amerika, zwischen England und Japan zugerechnet werden müssen.“
Ruhland gibt einige Sätze aus einer Rede des „nordamerikanischen Schatzsekretärs Shaw“ wieder, der gesagt hat: „Das neue Jahrhundert wird Zeuge sein eines erbitterten und riesenhaften internationalen Handelskrieges zwischen England, Frankreich, Deutschland und den Vereinigten Staaten von Nordamerika um die Märkte der Welt.
Ruhland beendet seine Ausführungen mit den Worten:
Die entscheidende Frage der Friedensbewegung lautet: Wird es gelingen, den heute herrschenden Kapitalismus aus der Gesellschaft zu beseitigen? … Bleibt aber das kapitalistische Erwerbssystem herrschend, dann müssen die Zeiten der ewigen Kriege fortdauern trotz aller Friedenskonferenzen.

“Nachbemerkung:
Ruhland erkannte zwar den friedlosen und zerstörerischen Charakter des Kapitalismus, schlug aber zur Lösung der Zinsfrage einen Weg vor, der meines Erachtens nicht zum Ziel führt (vergleiche zweiter Buchteil).
(Zitat Ende)

Das Zitat findet sich in der besser lesbaren Fassung auf der Seite 297: https://dn760101.eu.archive.org/0/items/Geschichtszweifel41/Ruhland_Bd3_OCR.pdf .

Im Buch von Reiner Bischoff befinden sich noch etliche GRANATEN! Ich bin sehr weit davon entfernt, die beim BLÄTTERN alle gefunden zu haben!
Auf der Seite 190 finden sich die folgenden Aussagen (Zitat Anfang): „Als es um die EWU (Europäische Währungsunion) ging, waren französischerseits also nicht sachliche Erwägungen, sondern machtpolitische – genauer: deutschlandfeindliche! – Ziele bestimmend.
Schon allein aus dem Grund ist es fraglich, ob das Euro-Abenteuer ein gutes Ende nimmt.


Doch weit wichtigere Antriebe für die Schaffung von Binnenmarkt, EU und EWU als französische Ängste vor deutscher Übermacht dürften die Rentabilitätsüberlegungen von Großkapital und Großindustrie gewesen sein.
…..

Es sind ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen der beherrschenden Konzerne, die das Unternehmen Binnenmarkt und Europäische Gemeinschaft auf den Weg brachten und lebendig erhalten … Was sich hinter dem anonymen Sachzwang des Marktes bzw. der internationalen Konkurrenzfähigkeit verbirgt, sind die Profitinteressen des international agierenden Kapitals.“ (Zitat Ende)

Diese Feststellungen bestätigen sich in einer weiteren Quelle:

    • Titel: Henri Claude: Der Marchall-Plan
    • URL: https://archive.org/details/judenfrage135
    • Dort  auf der html-Seite (Zitat Anfang):
    • „Seite 32 (Zitat Anfang): „Für die amerikanischen Riesenfirmen konnte die Konstruktion oder Finanzierung kleiner oder mäßiger Fabriken in Europa nicht lohnend sein, sondern nur mächtiger wohl ausgerüsteter Fabriken, die einen ausgedehnten Markt erfordern. Es konnte also demnach für diese amerikanischen Firmen nicht in Frage kommen, sich in jedem einzelnen europäischen Land einzurichten und etwa Holland, Belgien, Frankreich und Spanien einzeln zu kolonisieren. Die Kolonisierung jedes einzelnen Landes mußte sich in einen Gesamtplan, der ganz Europa umfaßte, einfügen.“ (Zitat Ende) Kommentar: Man lese dort weiter und versuche die Folgen zu verstehen! Die europäische Einigung sollte kein „vereintes Europa“ sondern ein „wirtschaftlich manipulierbares Europa schaffen!
    • Seite 40 (Zitat Anfang): „Die amerikanischen Kredite ähneln einem Seil, das einem Alpinisten zugeworfen wird, der sich an eine Felsspitze klammert und dessen Kräfte versagen. Das ihm zugeworfene Seil rettet ihn vor dem sofortigen Tode; aber von diesem Moment an ist er auf Gnade und Ungnade dem ausgeliefert, der das Seil hält, solange er über dem Abgrund schwebt. Es ist die Aufgabe der amerikanischen Kredite, die europäische Bourgeoisie ständig so am Seil zu halten, daß sie im Freien schwebt und sich nicht an den Felsen klammern kann, um etwa zu versuchen, mit eigenen Kräften nach oben zu klimmen. Das hat die Erfahrung deutlich gezeigt.“ (Zitat Ende)

Kurzfassung: Der ganze Europamist ist völlig tot, da eine echte Völkerfreundschaft gar nicht angestrebt wurde und vermutlich auch gar nicht zugelassen werden könnte, da solch eine Freundschaft die Interessen des Kapitals wirksam gefährden könnte!

Ohrfeigen für das Bundesverfassungsgericht: https://archive.ph/Q74KR

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Gesundheit, Politik, Psychologie, Sonstiges abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert