Dann schaut doch einfach mal hier rein:
Titel: Gustav Ruhland: Aufstieg und Niedergang der Völker nach volksorganischer Geschichtsauffassung
URL: https://archive.org/details/judenfrage153
Lest doch mal, wie die hochgelobten Fugger und andere große Handelshäuser beschrieben werden!
Dann gibt es da den Willen, den Ort zu verlassen, an dem es keine Verdienstmöglichkeiten mehr gibt.
Im Buch wird genau beschrieben, warum Juden über alle geschichtlichen Zeiten gehaßt wurden!
Nur ist der Autor viel zu sachlich, um solch bösen Vergleiche tatsächlich auszusprechen!
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- Da ist nämlich zu finden, warum die Handelsorganisation „Hanse“ kaputt gegangen ist!
- Dort findet sich auch der eigentliche Grund für die Kirchenspaltung in Deutschland. Noch nicht in Katholen und Evangelen. Die erste Kirchenspaltung betraf Katholen und Arianer und konnte wohl nie überwunden werden!
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- Schaut doch mal nach Wittekind!
- Mir ist jetzt klar, daß die Katholische Kirche schon immer die Quelle der Schwarzen Magie ist und war!
- Ihr dürft das gerne anders sehen!
- Noch gibt es für diese Feststellung keine materiellen Beweise!
. - Nicht mal ich komme auf die Idee zu behaupten, daß alle Katholiken Schwarzmagier sind!
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Eine solch „unverdiente Ehre“ bekommen
nur alle Mitglieder der NSDAP!
Die übertriebene Ehre bezieht sich nur
nicht auf Schwarze Magie, sondern auf den
nicht beweisbaren Glaubenssatz, daß alle
Parteimitglieder von der Massentötung
der Juden gewußt haben und das unterstützten!
Da müssen ein paar
hysterische Typen eine richtig
schlechte Meinung über restlos
alle Deutschen haben!
Dabei sind die einfach nur krank!
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- Die riesengroße Mehrheit der Katholiken ist es bestimmt nicht!
- Vermutlich gibt es im Vatikan eine hohe Konzentration von Schwarzmagiern! Dafür gibt es mehr als genug Hinweise.
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- Macht euch mal über das Konzil von Nicäa aus dem Jahr 325 (nach) schlau!
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- Die dort diskutierte Frage ist unendlich wichtig.
- Es ging darum, ob Christus Mensch oder Gott gewesen ist!
- Die Mehrheit hat damals nicht begreifen wollen, daß Götter nicht geboren werden müssen, wenn die auf die Erde kommen!
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War der Streit so etwas wie der
HOLOCAUST-GLAUBE?
Zum Thema wird automatisch jede Frage als
GOTTESLÄSTERUNG
schwerstens bestraft, obwohl nach wie
vor behauptet wird, daß tatsächlich (so um)
SECHS MILLIONEN JUDEN GESTORBEN SIND!
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- Geschichtstatsachen müssen hinterfragt werden dürfen!
- Überlebende brauchen nicht erneut traumatisiert zu werden, da die Tötungstechnik bewiesen werden muß!
- DAS ist beim angeblichen Holocaust noch nie geschehen!
. - Da gibt es noch etliche Aussagen, deren jetzt erkennbare Zusammenhänge im Geschichtsunterricht nie erklärt wurden!
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Bei mir sind jedenfalls ziemlich
viele Groschen gefallen!
Für die automatische Übersetzung kommt hier der Erläuterungstext:
Zum Buch:
Im Buch wird anhand vieler geschichtlich bekannter Beispiele aufgezeigt, wie es zum Aufstieg, dann zur Blütezeit und dann zum Verfall mächtiger/ einflußreicher Staaten kommt.
-Die aufsteigende Kraft der Völker kommt in den Einflußbereich von Luxus, Geld und fremden Händlern.
-Das Geld bzw. das Gold erzeugt Egoismus, der sich bei den „Mächtigen“ auf Kosten der Gemeinschaft durchsetzt!
-Billiges Getreide aus Kolonien, die teilweise mit „kostengünstigen Sklaven“ arbeiten, zerstört die heimische Landwirtschaft.
-Die Reichen brauchen für ihre Industrie Arbeitskräfte, die zuerst dadurch gewonnen wird, daß den Bauern die Arbeitskräfte weggenommen werden. Das geschieht teilweise dadurch, daß die Bauern von ihrem Land vertrieben werden.
-Sind die Menschen erst einmal in der Industrie beschäftigt entsteht der Zwang zum Import von Lebensmitteln.
-Der Import zerstört die Landwirtschaft weitgehend.
-Die „Unverkäuflichkeit“ von Ackerflächen wird irgendwann aufgehoben; der Acker wird zum Spekulationsobjekt!
-Der dann bereits durchgesetzte Gebrauch des Geldes konzentriert die Mittel in der Hand weniger Menschen/ Familien und zerreißt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Völker.
-Der kulturtragende Mittelstand verarmt und „verschwindet“.
-Es entsteht beschäftigungsloses Proletariat, das auf Staatskosten ernährt werden muß.
-Im alten Rom wurde dieses Proletariat teilweise von „Geldleuten“ ernährt, die sich auf diesem Weg politischen Einfluß erkaufen konnten.
-Um bei den Proleten keine Langeweile aufkommen zu lassen, war die Ablenkung durch „Aufregungen“ wie z.B. Spiele erforderlich, wo z.B. bei Gladiatorenkämpfen unbedingt Blut fließen mußte!
-Das Einkommen durch die Industrie wird sehr bald durch Gewinne übertroffen, die durch das Verleihen von Geld eingetrieben werden können.
-Stockt der Import, weil z.B. im „alten Römischen Reich“ die Getreidekolonien an den Außengrenzen des Imperiums gelegen haben und verloren gingen, beginnt der Hunger und Revolten beginnen oder sind nur sehr schwer zu verhindern.
-Läßt sich der Hunger nicht mehr verhindern bricht meist die Zahl der Einwohner einer ehemals mächtigen Stadt zusammen.
-Zwischendurch kommt es zu Bürgerkriegen in denen sich „Arm und Reich“ mit unterschiedlichen Erfolgen bekämpfen.
-Reiche Menschen verlassen gerne unter Mitnahme des „Goldes“ den Staat und ziehen an Orte, an denen noch „ungestörte Geschäfte“ möglich sind. Im Buch habe ich keinen Hinweis darauf gefunden, daß das wahrscheinlich weit im Vorfeld geplant gewesen sein muß.
-Neid der Nachbarstädte führt zu vielen kleinen Kriegen, die den Blick für große Zusammenhänge vernebeln.
Um es deutlich auszudrücken: Egoismus scheint die Denkfähigkeit zu blockieren!
Im Folgenden sollen die Zitate auf wenige zentrale Aussagen beschränkt werden.
Seiten 40 + 41 (Zitat Anfang): „Nicht Anhäufung von Kapital mit allen Mitteln, sondern der Kampf gegen Reichtum und Armut soll die Hauptaufgabe des Staates sein. Der Besitzer außerordentlicher Reichtümer ist ebensowenig kaum ein Mensch zu nennen, wie der im Hunger Verdorbene. Denn wer einerseits alle Wege der Unsittlichkeit im Erwerb streng meidet und stets eine offene Hand für die Allgemeinheit hat, der kann unter normalen Verhältnissen kaum allzugroße Schätze sammeln.
Und der große Stagirite Aristoteles zieht in seiner „Politik“ aus der Lebensgeschichte von 158 Einzelstaaten die Quintessenz aller politischen Weisheit in folgende Sätze zusammen: „Der Zweck des Staates ist nicht die Ermöglichung der Ansammlung großer Reichtümer an wirtschaftlichen Gütern, sondern die Ermöglichung eines glücklichen und menschenwürdigen Daseins seiner Bürger. Diese Bürger sind drei Klassen zuzuteilen. Sehr reiche, sehr arme und solche die in der Mitte stehen zwischen diesen beiden. Der mittlere Besitz von Gütern ist der beste von allen, denn diese Bürger folgen an leichtesten der Vernunft. Aber die Allzureichen werden leicht übermütig und in großen Dingen schlecht. Und die Allzuarmen Bösewichter und in kleinen Dingen schlecht. Ein Staat der nur aus Reichen und Armen gebildet wird, ist ein Staat von Neidern und Verächtern, die immer gegenseitig feindlich gesinnt sind und leicht zum Bürgerkriege kommen. In einem Staate aber in dem der mittlere Besitzstand vorherrscht, herrscht auch die Freundschaft, die zu jeder Gemeinschaft wie zum dauernden sozialen Frieden gehört“.“ (Zitat Ende)
Auf den Seiten 48 + 49 werden die „Belustigungen“ beschrieben, die den Proleten in Rom geboten bekommen mußten, um die ruhig zu halten. Unruhe dieser Menschen war wegen deren großer Zahl jederzeit gefährlich!
Seite 49 (Zitat Anfang): „So waren die Folgen der Alleinherrschaft des Kapitalismus: wachsender Reichtum und immer maßloserer Luxus in der Hand der oberen Zweitausend nebst völliger Verarmung der Masse des Volkes. Diese wird nach und nach mit oder ohne guten Willen gezwungen von den Geschenken der Reichen zu leben und an Spielen aller Art sich die Langeweile zu vertreiben. Ferner brachte die kapitalistische Entwicklung Entvölkerung des Landes von freien Bürgern, Uebervölkerung der Städte, tiefste Verderbtheit der Sitten, allgemeine Bestechlichkeit, Erbschleicherei und Unzucht, Eheflucht und Verderbtheit der Frauen, verbunden mit stetigem Rückgang der Bevölkerung überhaupt.“ (Zitat Ende)
Auf den Seiten 52 und 53 wird der „Geldkreislauf“ im alten Rom beschrieben! Die Kolonien wurden gnadenlos ausgepreßt und das Geld im Rom verschwendet! Die Bezahlung der Lebensmittel aus den Kolonien brachte das Geld in die Kolonien zurück und dort wieder ausgepreßt zu werden! Dieses System führte zu so großen Verwerfungen, daß die Ausplünderung der Kolonien beendet werden mußte. Die Einkommensquelle der Superreichen wurde damit verstopft, was zu weitgehenden Umschichtungen in Rom führte. Frei werdenden Land konnte vom Staat verteilt und landwirtschaftlich genutzt werden. Die Sklavenmärkte kamen in Vergessenheit, wer keine Kinder hatte konnte nicht erben! Die Gesetze wurden so umgestaltet, daß der Mittelstand bevorteilt war!
Die Reform war aber nicht weitreichend genug, wie sich aus dem folgenden Zitat ergibt:
Seiten 53 + 54 (Zitat Anfang): „Auch Cäsar und Augustus haben Roms Niedergang nicht verhindern können. Schon Cäsar ist vor dem letzten Rest seiner Aufgabe stehen geblieben. Von 320 000 Getreideempfängern mußten nach der großen Besiedelung noch immer 150 000 Mann aus Staatsmitteln erhalten werden. Noch einmal hätte Cäsar den Reichen Land entreißen müssen, um auch diese 150 000 Proletarier ansiedeln zu können. Dann wäre vielleicht ihm der große Wurf gelungen. Dann hätte der Staat die Ausgabe für die Getreidegeschenke erspart, der Luxus wäre noch mehr zurückgegangen, der Getreideanbau wäre wieder lohnend geworden, die bäuerlichen Wirtschaften im ganzen Reiche hätten sich gehalten. Wohl wird Cäsar allerlei Gründe persönlicher Art gegen die radikale Lösung seiner Aufgabe gehabt haben. An diesen Zaudern und Seinlassen ist auch seine Reform gescheitert.“ (Zitat Ende) Schon unter Augustus ist die Zahl der Getreideempfänger wieder drastisch gewachsen!
Auf der Seite 54 wird beschrieben, wie im alten Rom reiche Menschen hemmungslos ermordet werden, um an deren Reichtum zu kommen!
Seiten 58 + 59: Muhammed, der Gründer des Islam hatte als Händler die verderblichen Einfluß großen Reichtums erlebt. (Zitat Anfang): „Mit seinem sozialen Empfinden verbietet deshalb sein Koran, das Religions- und Gesetzbuch der Araber, jede Form des Zinses für ein Gelddarlehen. Ebenso verbot er das Aufkaufen und Sperren von Waren zwecks Erzielung höherer Preise. Auch schuf er Bestimmungen gegen unlauteren Wettbewerb. Nach Muhammeds Meinung ist überhaupt nicht das Privatkapital des Spekulanten der Leiter und Unternehmer in einem Volke. Die Leitung muß vielmehr die schaffende Arbeit und ihre Vertreter haben. So konnte der Prophet wohl Freihandel und Freizügigkeit in seinem Volke erlauben, weil er durch diese scharfen Bestimmungen alle üblen Begleiterscheinungen unmöglich gemacht hatte.“ (Zitat Ende)
Seite 60 (Zitat Anfang): „Sie schlossen sich der Sache Muhammeds an. So vereinigte das Heer der „Muslemin“ eine kleine begeisterte Schar treuer Anhänger des Propheten mit einer geldgierigen und beutelustigen Anzahl von halbwilden Beduinen. Und Muhammed selbst, der Religionsstifter, der den Wucher verbietet, den Armen schützt und den Sklaven als Menschen ansieht, befielt, nur um sein Volk zu einigen und seine Lehre auszubreiten, den im großen organisierten Raubmord als Politiker und Staatengründer.“ (Zitat Ende)
Seite 61 (Zitat Anfang): „Ibn Chaldun, der arabische Aristoteles, ist wohl der hervorragendste Volkswirtschaftler des Orients. Er durchforscht die Völkergeschichte und studiert deren Entwicklung nach geographischer Lage, Sitte, Moral, Religion, Recht, Rasse, Landesverteidigung und den volkswirtschaftlichen Verhältnissen. Uns sein Endergebnis lautet: jedes Reich und jedes Volk geht nach einer bestimmten Zeit zugrunde.“ (Zitat Ende)
Seite 67 (Zitat Anfang): „Unter all den Germanen, die mit dem Christentum in Berührung kamen, waren die Franken unter Chlodwig die ersten, die die römisch-katholische Lehre annahmen, während Vandalen, Gothen, Burgunder, Sueben arianisch waren. Von da an datiert jener Verschmelzungsprozeß der fränkischen Herrschaft mit der römischen Kirche, welche im Jahre 800 mit der Vereinigung des christlichen Abendlandes unter Karl dem Großen seinen Abschluß fand. Durchaus schonend und klug ist die kulturell viel höher stehende Kirche in ihrem Bekehrungswerk vorgegangen. Nicht der Lehrer, die Kirche, sondern der Schüler, die Franken, sollten Herr in diesem Verhältnis bleiben. Freilich bedurfte auch die Kirche die Macht der Franken überall unter den Germanen.“ (Zitat Ende)
Seite 68 (Zitat Anfang): „Die Klöster wurden Stätte des Kunsthandwerks und des gewerblichen Fleißes. Die Arbeit war ein „Dienen“ zum Wohlgefallen Gottes. In welchem Ansehen die Klöster standen, zeigt das Verhalten Karls des Großen, der seinen Männern verbieten mußte, Mönche zu werden, weil er befürchtete, seine Königshöfe würden veröden. Freilich wurden schon im Jahre 811 Klagen über die Verweltlichung der Klöster und der Kirche überhaupt laut, es ist aber sicher, daß die Kirche auf die Entwicklung des Frankenreiches großen wohltätigen Einfluß ausgeübt hat.“ (Zitat Ende)
Seite 70: Innerhalb der Kirche, bzw. an der Kirchentür gab es ein Asylrecht. Die Kirche, nicht die weltliche Macht hatte das Strafrecht!
Seite 71 (Zitat Anfang): „Aber Macht blieb dem Herrscher noch genug. Das umsomehr, da zwischen dem König und dem Volk der freien Krieger und Bauern kein Adel vorhanden war. Alle die späteren Grafen und Herzöge sind ursprünglich Beamte des Königs. Diese wurden von ihm ernannt und für ihre Dienste entlohnt.“ (Zitat Ende)
Seite 74: Als das zu verteilende Land knapp wurde, begann die Ostkolonisation.
Seiten 74 + 75 (Zitat Anfang): „Die reisigen Dienstmannen erhielten von dem Herrn, dem sie dienten, sehr oft (zuletzt allgemein) ein Dienstlehen. Die Kaiser begünstigten diese Entwicklung und verordneten die Erblichkeit dieser Dienstlehen, um die Dienstmannen nicht in allzugroßer Abhängigkeit von dem Grundherren zu lassen. Die Kreuzzüge erhoben die Dienstmannen, diese ursprünglich freien oder auch unfreien Reitersleute, zu Rittern. Das „höfische“ Leben entwickelte sich. Die großen Ritterorden entstanden. Die Kaiser betrachteten sich als erste Reichsritter und als Oberhaupt der Reichsritterschaft.“ (Zitat Ende)
Seite 75 (Zitat Anfang): „Einige Zeit später schien sich das deutsche Reich in seine Herzogtümer Sachsen, Franken, Bayern, Schwaben und Lothringen auflösen zu wollen. Nur der Einfall äußerer Feinde (Ungarn, Slaven) zwang die Fürsten, den Erneuerer des deutschen Reiches, Heinrich I, als ihren machtvollsten Genossen zum König zu wählen. Aber schon Otto der Große mußte ständige Kämpfe gegen seine Angehörigen und die Lehnsfürsten führen.“ (Zitat Ende)
Seite 79 (Zitat Anfang): „Ueberhaupt spielt das Geld und der Kapitalismus nun auch im „christlichen Abendlande“ zu dieser Zeit eine gewichtige Rolle, auf die noch näher eingegangen werden muß. Denn das Geld hat nicht nur die Kaisermacht zu Grunde gehen lassen, an ihm sind auch Ritterstand, Lehnsheer und Bauernstand in Verfall gekommen.“ (Zitat Ende)
Seite 87: Die Steuererhöhungen der Kirche führten zu Reformbewegungen. Die erste erfolgte in England.
Seite 88 (Zitat Anfang): „Ueberall, wo der Kapitalismus in einem Staate zur Herrschaft gelangt, da verleitet er die Staatsleitung zu übermäßiger Begünstigung von Handel und Industrie. So nötig diese schließlich im gewissen Maße für ein Volk sind, so verderblich ist jedoch eben erwähnte Begünstigung über das Normalmaß hinaus.“ (Zitat Ende)
Seite 97, es geht um Genua (Zitat Anfang): „Also beweist auch der Lebenslauf dieser Stadt die Verderblichkeit des Goldhungers, der die Mitmenschen ausbeutet und den Neid der Konkurrenten bis zum Mord und Krieg aufstachelt und Verderben und Untergang bringt.“ (Zitat Ende)
Seite 113 (Zitat Anfang): „Der Mittelstand ging zu Grunde, er wanderte aus. Alles Augenmerk war auf die Kolonien gerichtet, die Jedem die Aussicht boten, mühelos reich zu werden. Kein Mensch dachte an die Frage: was wird aus unserem Volke, wenn die Kolonien einmal verloren gehen?“ (Zitat Ende)
Seite 133 (Zitat Anfang): „Das christliche Abendland stellte im Karolingerreiche eine „Einheit“ dar, die auf dem „Gemeinschaftsbewußtsein“ ihrer Glieder ruhte. Mit dem Eindringen der Geldwirtschaft hat sich nach und nach diese Einheit in eine „Vielheit“ von Nationalstaaten aufgelöst. Dieser gewaltige Umwandlungsprozeß wurde von einer schrittweisen Verdrängung des mit den germanischen Völkern „gewachsenen“ deutschen Rechtes durch das „römische“ Recht vorbereitet. Auch hier zeigte sich der gleiche tiefgreifende Unterschied wie immer innerhalb des Verlaufes der Weltgeschichte: das mit dem Volke „gewachsene“ Recht behandelt die Volksmitglieder „wie Brüder“, das eingeführte ausländische Recht sieht in jedem Einzelnen „Fremde“, gleichviel, ob es sich um Volksgenossen oder wirklich um „Fremde“ handelt. Bevor aber unter wesentlicher Mitwirkung der römisch-rechtlichen Ideen deshalb der „Kampf Aller gegen Alle“ zum Ausbruch kam, ist im 13, und 14. Jahrhundert unter dem Einfluß christlicher Lehren eine herrliche Blüte echt deutschen Rechtslebens zur Entfaltung gekommen, die …… “ (Zitat Ende) Bitte dort weiterlesen! Was dort steht ist extrem wichtig!
Seite 135, es geht um die Hanse! (Zitat Anfang): „Diese Hansamacht mußte zusammenbrechen, sobald der Eigenhandel in den von ihnen besuchten Ländern erwachte und die Erstarkung der landesfürstlichen Gewalt in Deutschland einen Staat im Staat nicht mehr duldete. Beides wurde beschleunigt durch jene gewaltigen Wirren, welche im Mittelalter Deutschland zerfleischten.“ (Zitat Ende)
Seiten 136 + 137 (Zitat Anfang): „Große Handelsfirmen kamen auf, wie die Fugger, die Welser, die Imhof, die Volkammer und andere mehr. Diese kapitalistischen Händler bildeten wieder, wie einst in Griechenland und Rom, Monopole, Ringe und Handelsgesellschaften untereinander und bald hörte man überall in Deutschland die heftigsten Klagen über diese Umwandlungen des gesamten Wirtschaftslebens. Luther brandmarkte diese Leute als Preissteigerer, Fürtäufer und Monopolisten, die öffentlichen Dieben, Räubern, und Wucherern gleich zu achten wären, denen man ihre Schätze wegnehmen und sie aus dem Lande treiben müsse. Erasmus von Rotterdam nennt die Kaufleute seiner Zeit die schmutzigste Klasse aller Menschen, die überall lügen, stehlen und betrügen und sich doch durch ihr Geld immer wieder vornehin zu drängen verstehen. Selbst Kaiser und der Reichstag mußten sich mit dieser Gefahr der kapitalistischen Handelsgesellschaften beschäftigen. Gesetze wurden gegen das Treiben dieser Leute ausgearbeitet und ihre Besteuerung zugunsten der Reichskasse beabsichtigt. Jedoch Kaiser wie Reichsbeamte ließen sich von den Kapitalisten direkt oder indirekt, bewußt oder unbewußt bestechen und diesen Gesellschaften geschah nichts.“ (Zitat Ende)
Seiten 138 + 139 (Zitat Anfang): „Der größte dieser Kriege, der dreißigjährige Krieg, ist zwar auch um religiöse Streitigkeiten geführt worden. Aber diese waren durch die Sucht nach Reichtum der Menschen so vielfach verdeckt, daß es schwer ist, den besonderen Einfluß der Religionsstreitigkeiten nachzuweisen. In den Söldnerheeren der damaligen Zeit kämpften Katholiken und Protestanten nebeneinander, sobald der Heerführer Aussicht auf reiche Beute versprach. Ein holländisches Sprichwort aus dieser Zeit sagt geradezu: „Der beste Glaube ist bares Geld“. Und ein gleichzeitiges spanisches Sprichwort behauptet: „Der Gott der Spanier ist das Gold!“ “ (Zitat Ende)
Seite 140 (Zitat Anfang): „Im scharfen Gegensatz zu den französischen Königen, denen der Absolutismus nur die Mittel für ihre königlichen Luxus-Bedürfnisse lieferte, faßten die preußischen Könige ihre Stellung als ein Amt im „volksorganischem“ Sinne auf. Nach Friedrich Wilhelm I. war der „Regent zur Arbeit“ geboren. Friedrich II. sah in dem Landesfürsten „den ersten Diener des Staates“, und zur ökonomische Selbständigkeit zu erziehen. Diese Pflichterfüllung der preußischen Könige im Geiste einer entschieden idealen Auffassung ihres Amtes hat den preußischen Staat auf dem Fundament des Gemeinschaftsbewußtseins seiner Bürger befestigt, dem die Stürme der großen französischen Revolution nichts anhaben konnten. Und als dann die Schlacht bei Jena den Sieg des Korsen über die preußischen Lande brachte, weil nach dem Ausspruch von Johann Gottlieb Fichte „Luxus, Hochmut, Selbstsucht und Energielosigkeit“ selbst im Heere weit verbreitet waren, da loderte – begünstigt durch die Stein- Hardenbergschen Reformen, welche die Mitverantwortlichkeit im Volke wesentlich vermehrt haben – unter sittlich reinen und hochbegabten Führern binnen wenigen Jahren solche Flammen der Begeisterung aus dem Gemeinschaftsbewußtsein des preußischen Volkes hervor, daß nicht nur die Feinde siegreich vertrieben wurden, sondern auch bald jene Bewegung durch Bismarck eingeleitet werden konnte, die mit der Einigung der deutschen Stämme unter Preußens Führung abschloß.“ (Zitat Ende)
Seite 141: Die Axt an der Wurzel des Deutschtums wird weder übersehen noch verschwiegen!
Ohrfeigen für das Bundesverfassungsgericht: https://archive.ph/1RdNj

